Samstag, 30. März 2013

Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O´Brien

 
Originaltitel: Birthmarked
Originalverlag: Roaring Brook Press
Aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka 


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 464 Seiten,13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-52800-0

16,99 17,50 24,50* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: Heyne

Klappentext:
Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, bei dem sie eine Entdeckung macht, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird.




Meine Meinung und Zusammenfassung:

Gaia kennt es nicht anders.
Die ersten drei Neugeborene im Monat müssen von den Hebammen an der Mauer,
bei der Enklave vorgebracht werden.
Die Neugeborene leben von da an hinter der Mauer,
und haben fortan ein besseres Leben.

Gaia ist selbst Hebamme sowie ihre Mutter,
von ihr lernte sie alles was sie bei der Geburt zu beachten hat.
 Bisher hat Gaia nie an diesem System gezweifelt.
Bis ihre eigenen Eltern von der Enklave
des Verrates beschuldigt werden und verhaftet wurden.
Nun soll Gaia die neue Hebamme werden 
im dritten westlichen Sektor.

Nachdem einige Wochen vergingen in dem sie nichts mehr von ihren Eltern
gehört hat kam nun die schreckliche Nachricht, 
dass man ihre Eltern zum Tote verurteilt hat.
Nun möchte Gaia nur eins es irgendwie hinter die Mauer
gelangen und ihre Eltern retten.
Doch niemand außerhalb der Mauer darf hinter die Mauer!

Nachdem es Gaia doch gelungen ist 
irgendwie hinter die Mauer zu gelangen wird sie Zeugin
einer schrecklichen Tat als sie auf der Suche nach ihren Eltern ist.
Ein Pärchen wird erhängt, 
welches nicht zusammen hätte sein dürfen.
Die Frau ist hochschwanger.
Gaia schreitet ein, kann aber das Leben der Frau nicht mehr retten.
Dafür aber das Leben des Ungeborenen Kind.
Sie wird dabei erwischt und wird 
verhaftet und eingesperrt.
Doch für die Enklave ist Gaia viel zu kostbar als 
sie zum Tote zu verurteilen.

Und das war nur der Anfang!

Mein Fazit:
Die Grundidee fand ich eigentlich ganz gut.
Auch wurde er recht anschaulich umgesetzt.
Allerdings kann der Leser nicht immer zuordnen in welcher Zeit sich die Geschichte wieder findet.
Zukunft - Gegenwart - Vergangenheit?
So viel steht fest es findet in der Zukunft statt.

Leider wurden die Protagonisten auch sehr oberflächlich beschrieben.
Gaia wird vom zurückhaltenen Mädchen eine eine durch aus willenstarke
selbstbewusste Person. 
Leon konnte mich so gar nicht überzeugen 
da ich aus ihm bis zum Schluss nicht schlau geworden bin.
Ein bisschen mehr Detail wäre schön gewesen.

Ein toller Auftakt mit einigen Mängel aber für Zwischendurch eine tolle Geschichte.
Emotional mit Höhen und Tiefen.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Eulen





1 Kommentar:

  1. Subbt auch noch bei mir rum. Jetzt da die Reihe ja abgeschlossen ist mit dem dritten Band, traue ich mich vielleicht mal ran ;-)

    LG Jonas

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